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Sommerakademie 2021

Menschen dieser Welt. Vielfalt und Transkulturalität als Chance – Leitthema der DGPP-Sommerakademie

Positive und Transkulturelle Psychotherapie

Die Positive und Transkulturelle Psychotherapie nach Nossrat Peseschkian (1933 – 2010) ist eine
tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapiemethode mit humanistischem Menschenbild. Sie ist
international verbreitet und wird in Bereichen wie Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik,
Pädagogik, Supervision und psychosoziale Beratung angewandt. Im deutschsprachigen Raum wird
der Ansatz seit 1977 von der Deutschen Gesellschaft für Positive und Transkulturelle
Psychotherapie (DGPP) vertreten.
Als weltweite Dachorganisation besteht seit 1994 die World Association of Positive und
Transcultural Psychotherapy (WAPP), unter ihrem Schirm sind mehr als 1600 Personen und
Vereinigungen aus 35 Ländern tätig.

Vom 6.-12.10.2019 fand der 7. Weltkongress für Positive und Transkulurelle Psychotherapie mit
über 340 Teilnehmenden aus 24 Staaten in der Türkei statt.
Der 8. Weltkongress wird für 2.7.10.2022 in der Türkei geplant.

 

Im Gedenken an Manije Peseschkian (1940-2020)


Manije Peseschkian wurde 1940 als zweites von drei Kindern der Familie Eghrari in Teheran geboren. Sie besuchte das Gymnasium, schloss als Jahrgangsbeste ihr naturwissenschaftlich orientiertes Abitur ab und begann ein Studium der Biologie. Nossrat und Manije heirateten im Dezember 1961 und siedelten 1962 erst nach Frankfurt dann nach Wiesbaden über. Die Söhne Hamid und Nawid wurden 1962 bzw. 1964 geboren. Manije Peseschkian absolvierte eine Ausbildung zur EEG-Assistentin, arbeitete viele Jahre in der Praxis ihres Mannes Nossrat. Ihr eigentliches berufliches Ziel ‚Pädagogik und Familientherapie‘ erreichte sie kurz vor ihrem 40. Geburtstag und arbeitete dann viele Jahre als Familientherapeutin.
Ihr drittes Kind war die Positive Psychotherapie (PPT). Nur annähernd lässt sich Manije Peseschkians Anteil an der Entwicklung der Positiven Psychotherapie ermessen – nicht nur die Bildung der vielen Zentren im In- und Ausland, die Bücher und deren Übersetzung oder die Akquise von Verlagen sind Ausdruck der co-kreativen Teamarbeit des Ehepaares! Schon bald wurde Manije Peseschkian als „Mutter der Positiven Psychotherapie“ wahrgenommen.

Sie selbst aber
bezeichnete sich in einem Interview im November 2019 als „Hebamme der Positiven Psychotherapie“.
Nach Nossrat Peseschkians Tod 2010 trug sie als Vorsitzende der „Prof. Peseschkian Stiftung“ www.peseschkian-stiftung.de wesentlich zur Kontinuität und Einheit der Positiven Psychotherapie bei – in Deutschland und weltweit. So sorgte sie mit der Pflege des Stiftungsarchivs für eine strategische Positionierung, mit der Organisation von Fortbildungsveranstaltungen (nicht nur) für Berater und Therapeuten in Deutschland und Äthiopien sowie mit einem Kursangebot für Lehrer in Hessen für den Einsatz der PPT in weiteren gesellschaftlichen Feldern.
Seit jeher hatte sie eine besonders intensive Beziehung zur DGPP und nahm zu unserer Freude 2018 die Ehrenpräsidentschaft entgegen. Wir alle erinnern ihre Herzenswärme.

 

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